Gesundheits- und Krankenpflegeschule Stockerau setzt ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen

05.12.2024

STOCKERAU – Im Rahmen der globalen Kampagne „Orange the World“ setzte die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Stockerau ein eindrucksvolles Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Diese jährliche Aktion von 25. November bis 10. Dezember schärft das Bewusstsein für das Thema Gewalt gegen Frauen und tritt für den Schutz von Mädchen und Frauen weltweit ein.

An der Stockerauer Schule für Gesundheits- und Krankenpflege wurde ein Aktionstag mit einer Reihe von Aktivitäten begleitet, bei denen Auszubildende, Lehrkräfte und Mitarbeitende die Gelegenheit hatten, sich aktiv mit der Problematik auseinanderzusetzen. Eine besondere Symbolik hat dabei die Farbe Orange: Sie steht für Hoffnung und eine Zukunft ohne Gewalt. Das Schulteam und die Auszubildenden trugen orangefarbene Accessoires, um ihre Solidarität mit den betroffenen Frauen und Mädchen zu zeigen und fertigten Plakate unter Anleitung von Pflegepädagogin Doris Schuster zum Thema passend über Hilfsangebote für Opfer von Gewalt an.

„Wir möchten nicht nur ein Zeichen setzen, sondern auch ein Bewusstsein schaffen“, betonte die stellvertretende Direktorin Manuela Wiesner, MSc. „Gerade in unserer Ausbildung, in der wir täglich mit Menschen arbeiten, ist es wichtig, dass wir auf gesellschaftliche Themen aufmerksam machen, die tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben vieler Frauen haben.“

Die Aktion macht auf die weit verbreitete Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Allein in Österreich sind jährlich Tausende von Frauen von Gewalt betroffen – ein Thema, das auch in den Ausbildungsstätten der Gesundheitsberufe nicht unbeachtet bleiben darf.

„Die Pflege- und Gesundheitsberufe haben eine Schlüsselrolle bei der Identifizierung und Unterstützung von Opfern. Aufklärung und Prävention können dazu beigetragen, dass Frauen in Not die Hilfe erhalten, die sie brauchen“, so Manuela Wiesner.

Das Schulteam unterstützt die Aktion „Orange the World“ und möchte nicht nur innerhalb der Schulgemeinschaft, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit auf die enorme Bedeutung von Solidarität und Prävention hinweisen.


BILDTEXT
Setzten ein Zeichen gegen Gewalt (v.l.n.r.) Mag. Markus Zeitlhofer, Marina Rauscher MSc, Manuela Wiesner MSc, Manuela Zeilerbauer MSc, Alexander Youssef MSc, Michaela Schwarzinger, Holler Elke und Osanger Kathrin

FOTOCREDIT
Landesklinikum Korneuburg-Stockerau


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Karin Dörfler
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