Dauer

1 Jahr, 1600 Stunden in Theorie und Praxis

InteressentInnen, die mit Unterstützung des AMS an Pflegeassistenzlehrgängen teilnehmen möchten, müssen sich am gewünschten Schulstandort zeitgerecht bewerben. Die Bewerbungsfristen und Termine für das Auswahlverfahren sind auf den Web-Sites der Standorte oder am Schulstandort zu erfragen. Eine mögliche AMS-Förderung ist durch die InteressentInnen bereits im Vorfeld direkt mit dem zuständigen AMS abzustimmen. Die Erfüllung der Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung und eine Zusage für einen Ausbildungsplatz bzw. ein positives Ergebnis beim Auswahlverfahren bedeuten nicht, dass automatisch auch eine Förderung des AMS gewährt wird. Die Entscheidung über die Gewährung einer Förderung trifft ausschließlich das AMS selbst.

Voraussetzungen

Personen, die sich um die Aufnahme in die Pflegeassistenz-Ausbildung an einer Schule für Gesundheitsund Krankenpflege bewerben, haben nachzuweisen:

  1. die zur Erfüllung der Berufspflichten in der Pflegeassistenz erforderliche gesundheitliche Eignung (Nachweis durch eine grobklinische Untersuchung beim Arzt der Wahl)
  2. die zur Erfüllung der Berufspflichten erforderliche Vertrauenswürdigkeit (Strafregisterbescheinigung – erhältlich beim Gemeindeamt)
  3. die erfolgreiche Absolvierung von 9 Schulstufen oder die Pflichtschulabschlussprüfung gem. Pflichtschulabschlussprüfungs-Gesetz
  4. erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache
  5. Mindestalter 17 Jahre bei Beginn des ersten Praktikums

Hinweis: gemäß Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, § 97 ist für die Aufnahme in die Ausbildung Pflegeassistenz grundsätzlich eine absolvierte berufliche Erstausbildung notwendig (z.B ein abgeschlossener Lehrberuf, eine positiv absolvierte mittlere oder höhere berufsbildende Schule oder eine sonstige Berufsberechtigung).

Aufnahme

Aufnahmebedingungen

  • Zulassungstest zum Aufnahmeverfahren
  • Aufnahmeverfahren (Assessmentcenter)

Einzureichende Unterlagen

  • Bewerbungsbogen (Formular der Schule), Lebenslauf enthalten
  • Kopie Reisepass od. Personalausweis (wenn nicht vorhanden: Kopie Staatsbürgerschaftsnachweis)
  • Kopie Geburtsurkunde
  • Kopie Nachweis Namensänderung (zB Heiratsurkunde)
  • Zeugnis der höchsten abgeschlossenen Schulstufe und Nachweis über die berufliche Erstausbildung (als berufliche Erstausbildung gelten z.B. abgeschlossener Lehrberuf, positiv absolvierte mittlere oder höhere berufsbildende Schule, usw.)
  • Grobklinische Untersuchung (Formular der Schule)
  • Strafregisterauszug (zum Bewerbungszeitpunkt nicht älter als 3 Monate)

Kosten

  • die Ausbildungskosten übernimmt das Land NÖ für Sie
  • Kosten für Lehrbücher, Lehrmaterialien, Exkursionen etc. sind selbst zu tragen
  •  Verpflegung / Wohnen: Bitte wenden Sie sich an die Ausbildungsstätten

Leistungen der Bildungseinrichtung

Die Auszubildenden erhalten ein monatliches Taschengeld (12 x pro Jahr) in Höhe von € 93,- netto / € 108 brutto*

Die Auszubildenden sind unfall-, kranken- und pensionsversichert. Im Rahmen der praktischen Ausbildung wird Dienstkleidung zur Verfügung gestellt.

*Änderungen vorbehalten, ausgenommen bei Absolvierung der Ausbildung innerhalb eines Dienstverhältnisses